Vorbeugung

Der HI-Virus lässt sich nicht mehr aus dem Körper des Menschen verbannen, das sollte jedem bewusst sein. Umso wichtiger ist es, sich über Vorbeugungsmaßnahmen zu informieren, denn es muss dringend verhindert werden, dass sich noch mehr Menschen mit dem tödlichen Virus anstecken. Dafür muss bekannt sein, dass die Ansteckung mit HIV über Körperflüssigkeiten möglich ist, also über Blut, Sperma oder Vaginalsekret. Da der häufigste Ansteckungsweg über den Geschlechtsverkehr besteht, sollte hier der Schutz beginnen. Kondome schützen vor einer Ansteckung und wer den Partner wechselt, sollte im besten Falle von diesem einen HIV-Test verlangen und zumindest erst einmal auf der Verwendung von Kondomen bestehen. Damit werden auch andere sexuell übertragbare Krankheiten eingedämmt und die Ansteckung wird vermieden.

Safer Sex heißt also die Lösung? Im Grunde genommen ist das der beste Ansatzpunkt, denn auf die anderen Möglichkeiten der Ansteckung hat der Mensch oftmals keinen Einfluss. Wer eine Blutkonserve braucht, kann sicher sein, dass diese überprüft wurde. Hat der Spender aber Blut gespendet und dies innerhalb von 25 Tagen nach seiner eigenen Ansteckung, so kann ein Test noch nichts nachweisen und die Übertragung ist dennoch möglich. Das Risiko ist gering, aber möglich. Hier kann keine Vorsichtsmaßnahme helfen. Wer Drogen nimmt, darf nur das eigene Spritzbesteck und das benötigte Zubehör verwenden. Dieses muss steril sein. Auch in Bezug auf HIV ist ein Entzug daher lebenswichtig, als Ansprechpartner kommen Drogenberatungsstellen oder Fachärzte in Frage.

Umarmen oder Händeschütteln muss nicht vermieden werden, der Virus kann auf diesem Wege nicht übertragen werden. Auch durch den Kontakt mit Schweiß oder Tränen von Infizierten, durch die gemeinsame Benutzung von Handtüchern, Schwimmbädern, Geschirr oder Telefonen kann sich niemand anstecken. Hier ist es hingegen wichtig, den Betroffenen zu zeigen, dass sie weiterhin integriert sind und nicht ausgegrenzt werden, denn dies würde sie zusätzlich psychisch belasten. Mücken- oder Bienenstiche kommen ebenfalls nicht als Übertragungsweg in Frage.